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sexuellermissbrauch.com
Bernhard Sommergruber - Psychotherapeut - 7111 Parndorf - Wurmbrand-Stuppach-Siedlung 1
1010 Wien - Seitenstettengasse 5
Wie bei Mädchen und Frauen gibt es keinen "Symptomen-Katalog", den manche Menschen, auch Fachleute, gerne hätten.
Niemand kann den Täter erkennen, weil er "so oder so" ist. So gibt es auch für Leidende keine Symptome, mit denen sie sich eindeutig als Opfer von Sexueller Mißhandlung "auszeichnen".
Ein Beispiel: Ein Opfer kann in der Folge introvertierter werden. Jedoch gibt es auch manche Opfer, die nicht nur auto- sondern auch fremd-aggressiv werden. Sie sehen: "Das gleiche Dillemma", jedoch zwei konträre Verhaltensweisen!
Also dürfen wir nie nach Symptomen Ausschau halten, sondern nach der Person! Wir müssen versuchen, die Person als Gesamtheit wahrzunehmen.
Wenn mir "etwas" bei einem Menschen auffällt, so gibt es keine automatistische "Erklärungsbeurteilung" zwischen dem, was mir auffällt und dem was mit der anderen Person los ist. Mir fällt bei der anderen Person etwas auf. In der Folge kann ich Ausschau halten und die andere Person anfragen: "Was ist mir Dir los?" Verweigert diese Person die Antwort, so kann ich im Hinschauen und Innehalten der Frage den Raum lassen: "Welchen Grund könnte diese Person für das Schweigen haben?" Das sind erste Beziehungsschritte. Und Beziehung, die tragen kann, ist insbesondere für Menschen, die unter Gewalt leiden, von Bedeutung. Die Beziehung muß tragen können. Die Beziehung muß aushalten können. Die Beziehung muß "mich" aushalten können. Mich, mit dem, was mir widerfahren ist.
Dies ist vor allem zu bedenken, wenn ich in der Folge von "MÖGLICHEN Auswirkungen" spreche.
MÖGLICHE Auswirkungen (tw. altersabhängig) sind u.a.: