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sexuellermissbrauch
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Bernhard Sommergruber - Psychotherapeut - 7111 Parndorf - Wurmbrand-Stuppach-Siedlung 1

1010 Wien - Seitenstettengasse 5


Sexueller Mißbrauch -

und Geschlecht - Macht und Ohnmacht


Daß Sexuelle Mißhandlung hauptsächlich von Männern und nicht von Frauen praktiziert wird, ist "die logische Folge" im praktizierten Verhältnis der Geschlechter "zu"einander (gegeneinander).

Auch in unserem Kulturkreis hat sich die Rolle der Frauen im positiven Sinne geändert. Die Frauen konnten mehr Macht erringen, jedoch werden noch immer deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gemacht, die keinem biologischen Grund entspringen können. Z.B. die noch immer teilweise unterschiedliche Honorierung von Leistungen in der Berufswelt. Es gibt keinen inhaltlichen Grund, weshalb eine Frau für eine gleiche Leistung, wie ein Mann sie vollbringt, weniger Lohn bekommen sollte.

Beispiel 2: Weshalb sind z.B. noch immer im Parlament wesentlich weniger Frauen als Männer vertreten?

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß noch immer starke "Tendenzen" sichtbar sind, die darauf hinweisen, daß der Mann sich nimmt, was ihm gehört: NEIN: was er haben will, was er sich zu eigen MACHT. Und so begründet er mit seiner Gier diese Macht. Er will, was er möchte. Er nimmt sich, was er will. Und so entmachtet er immer wieder seine Umwelt: Die Frau. Die Natur. Er beutet aus. Er hört nicht auf die Stimme des Gegenüber.

Bemerkung: Natürlich sind auch nicht die Frauen perfekt und natürlich gibt es auch gewalttätige Frauen, jedoch muß auch ich hier von "den Männern" in dieser negativen Form sprechen, da die Gewalt tat-sächlich noch immer hauptsächlich von ihnen ausgeht.

Buben als Opfer